TeamTalk 5.3 bringt Facebook-Unterstützung

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Nach einem halben Jahr Entwicklungszeit seit der letzten Version wurden für die Client/Server-basierte Konferenz-Software TeamTalk die ersten Betas der Version 5.3 veröffentlicht. Neben aktualisierten Software-Bibliotheken unter der Haube ist die wichtigste Neuerung die Unterstützung von Facebook-Logins.

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Fenrir Screenreader: Der gute Wolf für die Shell

Geschrieben von Steffen Schultz 3 Kommentare
Kategorisiert in : Software Schlüsselwörter : A11Y, CLI, GitHub, Linux, OpenSource, Python, Shell

Als blinder Nutzer eine grafische Linux-Oberfläche zu bedienen ist trotz aller Fortschritte bei Desktop-Systemen, Accessibility-Schnittstellen und nicht zuletzt dem Orca-Screenreader noch immer mitunter recht abenteuerlich. Zwar sind mittlerweile viele grafische Linux-Programme gut nutzbar, doch allein die Performance des Screenreaders reicht selbst auf schnelleren Systemen nicht an jene eines Windows-Bildschirmlesers heran, was die Arbeit teils erheblich behindern kann. Anders sieht es da in der Shell aus; dank Lösungen wie BRLTTY und Speakup ist hier ein zügiges, rein textbasiertes Arbeiten möglich und erlaubt je nach Distribution sogar eine von Grund auf zugängliche Installation des Linux-Systems. Und nicht nur blinde Nutzer wissen daher die Konsole zu schätzen, da in ihr viele Routineaufgaben effizienter erledigt werden können als auf dem Desktop.

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MHWaveEdit: Aufnahmezeit stimmt nicht mit Aufnahmezähler überein

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Kategorisiert in : Software Schlüsselwörter : Audio, Debian, Linux, OpenSource

Auf der Suche nach einem einfachen, stabil laufenden Linux-Tool zur Audioaufzeichnung bin ich bei MHWaveEdit hängen geblieben. Vor allem die Möglichkeit, das Aufnahme-Fenster mit seinen Kontrollen vom Rest des Programms zu lösen gefiel mir. Auch die Steuerung per Tastenkombinationen ist sehr gut. Leider gab es zunächst ein gravierendes Problem, welches mich beinahe schon dazu gebracht hätte, das Tool wieder vom System zu entfernen.

Nachdem man mittels F12 das Aufnahmefenster aktiviert und eine neue Aufnahme gestartet hatte, zeigte der Aufnahmezähler wie erwartet die vergangene Zeit an. Allerdings stimmte nach Abschluss der Aufnahme die abgelaufene Zeit nicht mit dem überein, was tatsächlich in der Aufnahme zu hören war. Die Audio-Datei war zwar exakt so lang, wie es der Aufnahmestatus angezeigt hatte, doch die eigentliche Aufnahme begann schon etliche Sekunden früher, und auch das Ende lag an einer viel früheren Stelle. Alles machte den Eindruck, als hätte MHWaveEdit eine Art Vorab-Puffer vor der eigentlichen Aufnahme gestartet, der aber nicht wirklich zuverlässig funktionierte. Mal waren es wenige Sekunden, mal bis zu 10 Sekunden. Eine Möglichkeit, den Puffer zu konfigurieren, fand ich jedoch nicht.

Die Lösung fand sich schließlich in den Programm-Einstellungen auf der Registerkarte Musik. MHWaveEdit hat eine direkte Pulseaudio-Anbindung, erlaubt aber auch die Nutzung anderer Sound-Treiber. Hierzu muss die automatische Treiber-Erkennung ausgeschaltet werden, danach lässt sich aus einer Liste der gewünschte Treiber wählen. Aus einer Vermutung heraus wählte ich hier Alsa, und trug in den Alsa-Einstellungen als Aufnahme- und Wiedergabegerät "pulse" ein. Prompt funktionierte nach einem Neustart des Programms die Aufnahme vollkommen zuverlässig, und ich darf mich über einen netten kleinen Audio-Editor freuen, der um Längen stabiler und komfortabler zu nutzen ist als Audacity.

Raspbian: SSH-Zugang ab sofort standardmäßig deaktiviert

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Kategorisiert in : Software Schlüsselwörter : Linux, OpenSource, Raspberry Pi

Wer mit einem Raspbian-Image einen Raspberry Pi frisch einrichtet, muss in Zukunft einen weiteren Schritt beachten, sofern der Pi headless betrieben werden soll, also ohne Monitor, Tastatur und Maus. In den aktuellen Raspbian-Images vom 25. November ist der SSH-Zugang nämlich standardmäßig abgeschaltet - aus Sicherheitsgründen. Er lässt sich jedoch bereits vor dem ersten Booten wieder aktivieren. Hierzu muss in der FAT-formatierten Boot-Partition der SD-Karte eine Datei unter dem Namen "ssh" abgelegt werden, der Inhalt ist hierbei egal. Erkennt Raspbian diese Datei beim Hochfahren, wird der SSH-Zugang wieder aktiviert. Des Weiteren erhält man nach dem Login nun die Aufforderung, das Standard-Passwort des Pi-Nutzers zu ändern.

Bestehende Images, welche über die Paketverwaltung aktualisiert werden, sind von dieser Änderung natürlich nicht betroffen, hier wird die bestehende Konfiguration nicht angetastet. Meiner Meinung nach ist dies eine unnötige, aber bei der momentan vorherrschenden Panik vor unsicheren IOT-Geräten nicht wirklich überraschende Vorsichtsmaßnahme. Trotzdem trifft es hier die völlig falsche Nutzergemeinschaft. Wer ein Linux-System einzurichten weiß, sollte doch eigentlich auch mindestens das Ändern etwaiger Standardpasswörter auf seiner Roadmap haben? Aber vermutlich glaube ich da nur zu sehr an den Verstand, den in Wirklichkeit - Smart-Wahnsinn sei Dank - viele nicht (mehr) haben oder ihn nicht einsetzen. Ach was red' ich...

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