Robbinaer

Das Technikblog aus dem Robbenradio

Alle Blog-Abonnements im Überblick

Geschrieben von Steffen Schultz keine Kommentare

Um die verschiedenen Abo-Möglichkeiten für dieses Blog ein wenig hervorzuheben, habe ich eine neue Unterseite im Header-Menü eingerichtet, auf der ihr sämtliche verfügbaren RSS- und Social-Media-Feeds gebündelt nachlesen könnt. Des Weiteren habe ich, zunächst als Test, eine Mailingliste erstellt, in welcher ihr neue Beiträge, auch aus meinen anderen Projekten, direkt in euren Posteingang erhaltet. Die Mailingliste funktioniert dabei im Newslettermodus, d. h. niemand außer mir kann dort neue Beiträge posten. Da ich vor längerer Zeit eine Anfrage nach einem E-Mail-Abo erhielt, und es für die eingesetzte Blogsoftware leider kein entsprechendes Plugin gibt, möchte ich diese Lösung einfach mal ausprobieren.

Das Fediverse: Noch etwas steinig, aber lohnenswert

Geschrieben von Steffen Schultz 5 Kommentare

So interessant und vielfältig die Landschaft der dezentralen sozialen Netze auch ist, so schwer kann unter Umständen ein Wechsel von Mainstream-Netzwerken ins sogenannte Fediverse sein. Es sind aber nicht nur die Freunde und Follower, die in alternativen Netzwerken schwer wiederzufinden sind. Allein das Posten von Inhalten erfordert hier und da etwas Handarbeit, wie sich am Beispiel der eigenen Blogposts zeigt.

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RadioBOSS Cloud: DJSoft startet Testlauf seiner browserbasierten Radioautomation

Geschrieben von Steffen Schultz keine Kommentare

Das Team von DJSoft.net hat vor wenigen Tagen die erste Alpha-Version von RadioBOSS Cloud, einen Web-basierten Abkömmling der bisher nur als Windows-Anwendung verfügbaren Radioautomationslösung freigegeben. Hierbei handelt es sich um eine Radioautomation auf SaaS-Basis (Software as a Service), welche komplett im Browser bedient werden kann, und auch einen gehosteten Icecast-Server beinhaltet. So lässt sich ein komplett durchrotiertes Radioprogramm gestalten, welches Musik und Voicetracks aus der Konserve ebenso beinhalten kann wie live moderierte Sendungen. Bereits jetzt macht der Dienst einen sehr guten Eindruck, auch wenn mit dem ein oder anderen Fehler noch gerechnet werden muss. Das Web-Interface wirkt aufgeräumt, lässt sich schnell bedienen und ist auch für blinde Anwender vollkommen problemlos nutzbar.

Damit stößt RadioBOSS Cloud in eine Lücke, die bisher noch recht rar mit erschwinglicher und vor allem brauchbarer Software bestückt ist. Zwar bieten die meisten Streaming-Dienstleister ihren Kunden als Zusatz einen Auto-DJ an, doch ist dieser häufig stark in den Funktionen eingeschränkt und bietet kaum Möglichkeiten, eine Sendungsrotation detailliert zu konfigurieren. Auch DJSoft.net bietet bereits einen solchen Stream-Hosting-Service auf Basis von Centova Cast an. Im Bereich selbstgehosteter Lösungen ist die Software-Auswahl ebenfalls recht überschaubar. Neben kostenpflichtiger Software steht mit AirTime und dessen Community-Abkömmling LibreTime eine sehr passable Open-Source-Lösung bereit, die jedoch so ihre Ecken und Kanten hat, wenn es um speziellere Anforderungen geht.

Wer die RadioBOSS-Cloud testen möchte, kann sich auf RadioBOSS.fm eines von drei verfügbaren Paketen bestellen. Der Umfang der Pakete unterscheidet sich dabei lediglich im verfügbaren Speicherplatz, die Streaming-Einstellungen (Format, Bitrate und Hörerslots) sind generell frei wählbar. Der erste Monat ist gratis, jeder weitere Monat kostet regulär zwischen 10 und 30 Dollar. Wer sich für den Testlauf anmeldet, bekommt jedoch einen Preisnachlass von 70%, und das auf Lebenszeit! Selbst das größte Paket mit 120 GB Medienspeicher kostet daher nur schlappe 9 Dollar, also etwa 8 Euro. Aber wie bereits erwähnt: Mit Fehlern muss gerechnet werden, da der Dienst noch Alpha-Status hat. Fehler-Berichte und Feature-Wünsche werden vom Entwicklerteam gern entgegengenommen - entweder per E-Mail oder im Supportforum. Die Chance ist groß, dass viele Vorschläge auch berücksichtigt werden.

Audiodateien mit SndUp veröffentlichen

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Der Dienst SndUp erlaubt es, Audiodateien über ein sehr einfaches Web-Interface hochzuladen, um sie in sozialen Netzwerken oder überall dort zu verbreiten, wo das temporäre Hochladen von Audiodateien gar nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. Neben dem Web-Interface sind jedoch auch Desktop-Anwendungen für die verschiedensten Betriebssysteme geplant. Schon jetzt bietet SndUp auch eine API an, um Dateien aus eigenen Desktop- oder Web-Anwendungen heraus hochzuladen.

Für Windows-Anwender hat der Sprachausgaben-basierte Twitter-Client The Qube eine direkte SndUp-Anbindung integriert, was neben dem Hochladen von Audiodateien auch das direkte Abspielen im Client erlaubt, ohne die Dateien vorher herunterladen zu müssen. Neben SndUp unterstützt die Abspielfunktion auch alle weiteren direkten Audiolinks, sofern die Tweets mit dem Hashtag #Audio versehen sind.
Für Freunde der Linux-Kommandozeile erschien kürzlich das in Bash geschriebene Script SndUp Linux, welches ohne jegliche Optionen einen simplen Dialog anbietet, um eine Datei zu SndUp hochzuladen. Alternativ kann einfach ein Dateipfad an das Script übergeben werden, was sich damit auch zur Einbindung in automatisierte Prozesse eignen dürfte. Nach dem Hochladen wird, ähnlich wie bei The Qube, der Link zur Audiodatei angezeigt und kann bequem weiterverarbeitet werden.

Natürlich kann SndUp kaum mit den großen Audiodiensten wie zum Beispiel Audioboo oder Soundcloud mithalten, die dem Nutzer jeden noch so kleinen Komfort beim Veröffentlichen bieten. Doch gerade für Situationen, in denen man nicht ein umfangreiches Formular ausfüllen oder etliche Knöpfe bedienen möchte, ist SndUp eine durchaus gelungene Alternative.

Taktiler Bildbetrachter

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Mit der Brailleschrift, im Volksmund auch als "Blindenschrift" bezeichnet, lässt sich längst nicht nur Text in 6 bzw. 8 Punkten pro Zeichen darstellen. Noch gut kann ich mich erinnern, dass wir in der Schule langweilige Pausen oder Freistunden dazu nutzten, auf dem teuren Punktschriftpapier mit Hilfe der Schreibmaschinen kleine, zweidimensionale Abbildungen von Tannenbäumen oder ähnlich simplen Figuren darzustellen. Je nach Geschick und Vorstellungskraft entstanden auf diese Weise kleine Kunstwerke. Im Vergleich zu echten Reliefs waren der Fantasie natürlich Grenzen gesetzt, Spaß machte es trotzdem.

Der Programmierer Mario Lang hat diese Idee offenbar wieder aufgegriffen und sie ins Computerzeitalter transferiert. Sein Projekt "IMG2BRL" erlaubt es, Grafikdateien so umzuwandeln, dass sie mit Hilfe von Unicode-Zeichen ein ertastbares Braille-Muster ergeben. Ist am Computer eine Braillezeile oder ein Brailledrucker angeschlossen, lassen sich einfache Bilder auf diese Weise eingeschränkt mit den Fingern ertasten. Über eine Webseite wird eine Bilddatei hochgeladen, gegebenenfalls mit Optionen zur Optimierung des Bildes versehen und danach in tastbare Zeichen umgewandelt. Sehr gut funktioniert es allerdings wirklich nur bei kleinen Bildern wie etwa Icons. Komplexere Formen lassen sich, wenn überhaupt, nur schwer mit einfachen Braillezeilen erkunden. Für diesen Fall ist ein Brailledrucker dann die bessere Wahl.

Homepage: http://img2brl.delysid.org
Quellcode: https://github.com/mlang/img2brl

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