Meine Yellow-Plugins sind umgezogen

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Kategorisiert in : Software, News, Code Schlüsselwörter : CMS, Flatfile, GitHub, News, OpenSource, PHP

Seit ich mit dem quelloffenen Content-Management-System Datenstrom Yellow zur Gestaltung einiger Websites arbeite, sind auf meinem GitHub-Profil auch diverse Plugins hierfür entstanden. Mit der Zeit wurde es aber etwas lästig, das gute Dutzend Plugins zu verwalten, da jedes von ihnen sein eigenes Git-Repository hatte. Besonders bei Änderungen in der Yellow-API, die in allen Plugins übernommen werden mussten, endete das jedes Mal in einer heillosen Klickerei durch den GitHub-Client, den ich sonst ja tatsächlich der Kommandozeile vorziehe.

Meine Yellow-Plugins wurden nun in ein gemeinsames GitHub-Repository überführt. Es orientiert sich am offiziellen Plugin-Repository, was das Auffinden einzelner Plugins vereinfachen sollte. Für bestehende Installationen ändert sich nichts. Viele meiner Plugins sind weiterhin über das Software-Update verfügbar, und können des Weiteren als Website-Feature per Kommandozeile installiert werden. Issues und Pullrequests sind für Verbesserungsvorschläge und Bugreports natürlich wie gewohnt freigeschaltet.

Anmelde-Sound für die Linux-Shell

Geschrieben von Steffen Schultz keine Kommentare
Kategorisiert in : Code Schlüsselwörter : A11Y, Audio, Bash, CLI, Linux, OpenSource, Shell, Sound, Tipp

Anmelde-Sounds gibt es für fast jeden Desktop, warum dann nicht auch für die Shell? Klingt einerseits nach Spielerei, kann aber andererseits auch hilfreich sein, wenn mir mal wieder die Sprachausgabe aussteigt, und ich eine Orientierungshilfe benötige, um schnell mal ein paar Kommandos zum Neustart der Dienste oder des ganzen Systems ins Terminal zu hacken. Eine einfache Möglichkeit, Sounds zu generieren, bietet das Tool SoX, welches in den Paketmanagern der meisten Linux-Distributionen verfügbar sein sollte. SoX ist ein sehr mächtiges Werkzeug zur Audiomanipulation und kann nicht nur bestehende Audiodaten bearbeiten, sondern hat selbst auch einen Tongenerator dabei. Ein Beispiel-Befehl zum Erzeugen einer einfachen Tonfolge könnte dann etwa so aussehen:

play -q -n synth sine F2 sine C3 remix - fade 0 4 .1 norm -4 bend 0.5,2477,2 fade 0 4.0 0.5

Dies erzeugt einen ansteigenden Sinus-Doppelton, der sich prima als Login-Sound eignet. Um diesen Ton jedes Mal abzuspielen, sobald man sich ins Terminal oder die Shell einloggt, genügt ein Eintrag in die Datei .bashrc des jeweiligen Benutzers. Hierbei kann der Befehl in einer eigenen Subshell ausgeführt werden, um eventuelle Ausgaben zu vermeiden:

echo '(play -q -n synth sine F2 sine C3 remix - fade 0 4 .1 norm -4 bend 0.5,2477,2 fade 0 4.0 0.5 &)' >> ~/.bashrc

Quelle: Climagic Obnoxious Shell Effects

Icecast: So funktionieren Alias-Weiterleitungen

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Kategorisiert in : Software, Code Schlüsselwörter : Audio, Icecast, OpenSource, Shoutcast, Streaming

Noch immer verwenden viele Webradios den alten Shoutcast-1.x-Server, obwohl dieser seit mindestens einem Jahrzehnt nicht mehr weiterentwickelt wird. Ein Grund hierfür könnte die teilweise vorhandene Inkompatibilität auf Hörerseite sein, bedient man sich alternativer Streaming-Plattformen. Vor allem das Verbreiten neuer Streaming-Links an sämtliche Portale dürfte eine nicht unerhebliche Zeit in Anspruch nehmen. Bis alle Links aktualisiert sind, muss man zwischenzeitlich wohl mit einem Hörerschwund rechnen. Dank des quelloffenen Streaming-Servers Icecast gibt es aber Abhilfe.

Den Artikel Icecast: So funktionieren Alias-Weiterleitungen lesen

Wie man Sprachausgaben-Nutzer in den Wahnsinn treibt

Geschrieben von Steffen Schultz keine Kommentare
Kategorisiert in : Code Schlüsselwörter : A11Y, HTML, OpenSource

Heute: Listenchaos.

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Dieses faszinierende HTML-Kunstwerk begegnete mir in einem Sourceforge-Forum, nachdem ich beim Lesen die näheren Hintergründe erfahren wollte, warum sich meine arme Sprachausgabe vor lauter leeren Listen fast nicht mehr retten konnte. Die Logik, warum man ein derartiges Code-Konstrukt in einer Webseite unterbringen muss, erschließt sich mir allerdings beim besten Willen nicht. Vermutlich liegt hier ein serverseitiger Skriptfehler vor. Jedenfalls stört dieses Chaos gewaltig den Lesefluss beim Erkunden einer Webseite.
Drum merke, wer ein HTML-Designer sein will: Nicht alles, was das Auge nicht mehr im Browser sehen kann, ist unsichtbar.

Backslash R, Backslash N

Geschrieben von Steffen Schultz keine Kommentare
Kategorisiert in : Code Schlüsselwörter : Alltag, Shell, Unix

Windows-Zeilenumbrüche in Unix-Shellscripts führen ziemlich sicher zu Fehlfunktionen. Ehrlich. Sie treiben nur jene Admins in den Wahnsinn, die eine halbe Stunde verzweifelt versuchen, einen angeblichen Syntaxfehler in Scripts anderer Leute zu finden, bevor sie den eigentlichen Fehler aufdecken!
Hausaufgabe: Wenn schon unter Windows gearbeitet wird, installiere man sich doch bitte einen halbwegs brauchbaren Quellcode-Editor. Das wäre so ziemlich alles außer Notepad.exe.

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