Sonntag, 04. Dezember 2016

Raspbian: SSH-Zugang ab sofort standardmäßig deaktiviert

Wer mit einem Raspbian-Image einen Raspberry Pi frisch einrichtet, muss in Zukunft einen weiteren Schritt beachten, sofern der Pi headless betrieben werden soll, also ohne Monitor, Tastatur und Maus. In den aktuellen Raspbian-Images vom 25. November ist der SSH-Zugang nämlich standardmäßig abgeschaltet - aus Sicherheitsgründen. Er lässt sich jedoch bereits vor dem ersten Booten wieder aktivieren. Hierzu muss in der FAT-formatierten Boot-Partition der SD-Karte eine Datei unter dem Namen "ssh" abgelegt werden, der Inhalt ist hierbei egal. Erkennt Raspbian diese Datei beim Hochfahren, wird der SSH-Zugang wieder aktiviert. Des Weiteren erhält man nach dem Login nun die Aufforderung, das Standard-Passwort des Pi-Nutzers zu ändern.

Bestehende Images, welche über die Paketverwaltung aktualisiert werden, sind von dieser Änderung natürlich nicht betroffen, hier wird die bestehende Konfiguration nicht angetastet. Meiner Meinung nach ist dies eine unnötige, aber bei der momentan vorherrschenden Panik vor unsicheren IOT-Geräten nicht wirklich überraschende Vorsichtsmaßnahme. Trotzdem trifft es hier die völlig falsche Nutzergemeinschaft. Wer ein Linux-System einzurichten weiß, sollte doch eigentlich auch mindestens das Ändern etwaiger Standardpasswörter auf seiner Roadmap haben? Aber vermutlich glaube ich da nur zu sehr an den Verstand, den in Wirklichkeit - Smart-Wahnsinn sei Dank - viele nicht (mehr) haben oder ihn nicht einsetzen. Ach was red' ich...

Montag, 28. November 2016

Robbinär bei KuUBuS Connect

Da ich in meinem Blog auch ein Augenmerk auf die Zugänglichkeit der vorgestellten Software und Webdienste lege, habe ich es auf KuUBuS Connect eingetragen. Hierbei handelt es sich um ein Verzeichnis mit blinden- und sehbehindertenspezifischen Angeboten, welches nicht nur Webseiten, sondern  […]

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Samstag, 19. November 2016

Installation eines sprechenden Desktop-Systems auf dem Raspberry Pi

Diese Anleitung zeigt, wie man einen Raspberry Pi zu einem sprechenden Desktop-System auf Basis von Raspbian Jessie und Mate aufrüstet. Der Mate-Desktop ist ein Fork des ehemaligen GNOME 2, und bietet in Sachen Geschwindigkeit und Zugänglichkeit derzeit den besten Kompromiss auf einem Raspberry Pi. Die folgenden Schritte orientieren sich stark an der englischen Anleitung auf Raspberryvi.org, sollen jedoch etwas kompakter verfasst sein, um unnötige Verwirrung zu minimieren. Grundkenntnisse im Bedienen eines Linux-Systems setze ich hier einfach mal voraus. :)

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Freitag, 16. September 2016

Miniflux: Schlanker RSS-Reader auf PHP-Basis

Der Zufall wollte es, dass ich mal wieder meinen RSS-Reader wechsle. Mit FreshRSS war ich zwar bislang recht zufrieden, doch hier und da haben mich mit der Zeit einige Dinge etwas gestört. Hauptpunkt dürfte wohl die Zugänglichkeit via Bildschirmleser gewesen sein, die an einigen Stellen nur sehr  […]

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Freitag, 02. September 2016

Auch für Tastaturnutzer: Virtuelle Desktops unter Windows 10

Für Linux-Nutzer sind sie längst ein alter Hut, seit Windows 10 lassen sie sich nun auch unter Microsofts Betriebssystem nutzen. Virtuelle Desktops bringen Ordnung in das Fensterchaos, wenn selbst ein großer HD-Bildschirm zu klein ist, um noch die Übersicht zu behalten. Doch nicht nur für  […]

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